Der Sommer hatte es in sich – leider nicht wettertechnisch, sondern eher in Hinblick auf Stechmücken. Für Moskitos und andere Blutsauger war das Wetter im letzten Sommer genau richtig: Durch den vielen Regen war die Luft besonders feucht. Die Hitze zwischendurch machte das Wohlfühlklima für die Tierchen perfekt.

Für uns Menschen war das weniger angenehm, denn wenn es besonders viele Mücken gibt, brauchen diese natürlich auch besonders viel zu fressen. Im Freien konnte man sich in den Abendstunden kaum mehr vor den fiesen Stechern schützen. Irgendwie schaffen sie es meist auch in die Wohnung. Wird man im Schlaf von ihnen heimgesucht, ist das extrem ärgerlich, denn meist wacht man am nächsten Morgen mit zahlreichen neuen Mückenstichen auf. Doch wie kann man sich vor den lästigen Tierchen schützen?

Wann braucht man ein Moskitonetz?

Fliegennetze an Türen und Fenstern sorgen bereits dafür, dass weniger Insekten überhaupt in die Wohnung gelangen. Tatsächlich schafft man es so meistens, die Anzahl der Tierchen in der Wohnung zu reduzieren. Trotzdem summt und brummt es nachts oft in den Schlafzimmern. Wer hat schon Lust darauf, sich nachts mit Mückenspray einzusprühen?

Ein Moskitonetz im Schlafzimmer kann Abhilfe verschaffen. Selbst wenn Stechmücken und andere Insekten auf der Suche nach frischem Blut um das Bett herumfliegen, finden sie keine Möglichkeit zu stechen. Doch, wo lohnt sich ein Moskitonetz besonders?

Auf Reisen

In anderen Ländern gibt es nicht nur andere Sitten, sondern auch andere Insekten. Gerade in tropischen Ländern oder in Afrika sollte man aufpassen, denn einige Moskito- und Fliegenarten können dort sogar Krankheiten übertragen – beispielsweise Malaria. Ein Stich ist dann nicht einfach nur ärgerlich und juckt, sondern kann auch die Gesundheit schädigen. Fliegennetze an den Fenstern gibt es in vielen Fällen nicht, so dass ein gutes Moskitonetz oft die einzige Möglichkeit ist, das Risiko zu reduzieren.

Im Schlaf- oder Kinderzimmer daheim

Und auch zu Hause kann ein Mückennetz Schutz bieten, und nicht nur das: Wer sein Bett mit einem guten Mückennetz aus Baumwolle aufwertet, kann eine besonders schöne Atmosphäre zaubern. Die Befürchtung, dass ein solches Netz ein perfekt eingerichtetes und stimmungsvolles Schlafzimmer optisch verunziert, ist unbegründet. Durch ihr leichtes Material wirken die Netze nicht plakativ, sondern luftig-filigran und passen sich jedem Stil an. Genau aus diesem Grund lieben Kinder die leichten Moskitonetze. Sie wirken wie leichte Vorhänge und machen aus dem Bett ruckzuck ein Himmelbett. Verspielt und romantisch schützt das Himmelbett auch noch vor Stechmücken.

Gute Gründe zur Verwendung eines Moskitonetzes

Moskitonetze bieten einige Vorteile und werden auch hierzulande immer beliebter. Das liegt natürlich an ihrer hohen Funktionalität. Der Schutz, den sie im Sommer bieten, ist optimal, um einem die juckenden und geschwollenen Mückenstiche zu ersparen. Natürlich halten die engmaschigen Netze nicht nur fliegende Insekten auf: Wer die Nächte lieber ohne Besuche von Spinnen oder anderen Krabbeltieren im Bett verbringt, sollte über ein Moskitonetz am Bett nachdenken.

Doch vor allem der optische Reiz ist es, der viele Personen dazu bewegt, Moskitonetze an ihren Betten anzubringen. Es gibt nicht viele funktionale Gegenstände, die optisch so viel hermachen und dabei nicht einmal so teuer sind. Sogar die WHO ist von der Wirksamkeit der Netze überzeugt und empfiehlt Modelle mit 25 Maschen pro Quadratzentimeter für optimalen Schutz.

Welche Arten von Moskitonetzen gibt es?

Moskitonetze unterscheiden sich durch das verwendete Material, aber auch durch die Anzahl von Maschen. Je engmaschiger, desto besser, denn kleinere Maschen halten mehr Insekten ab als große Maschen. Wer besonders viel Schutz benötigt – etwa bei Reisen nach Afrika – kann sogar auf Insektizid-imprägnierte Moskitonetze zurückgreifen. Außerdem empfiehlt es sich, auf Reisen ein Fliegennetz ohne Einstieg zu verwenden. Auch ein Moskitonetz mit Reißverschluss eignet sich. Wichtig ist dabei nur, dass Insekten keine Möglichkeit geboten wird, das Netz zu überwinden.

Einsteigermodelle sind meist aus Polyester oder Nylon. Baumwoll-Moskitonetze sind hochpreisiger, überzeugen aber durch ihre hohe Qualität. Optisch kommen sie Vorhängen dabei näher als Netze. So werten sie jeden Raum auf, ohne drückend, schwer oder billig zu wirken.