– 8 Gründe warum eine Infrarotkabine besser ist

Infrarotkabinen sind der neue Wellness Trend für zu Hause. Gerade in der kalten Jahreszeit sind sie ein toller Ort zum Entspannen und stehen der klassischen Sauna in Nichts nach. Aus diesem Grund werden Infrarotkabinen auch gerne als Infrarotsauna bezeichnet. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen 8 Gründe vor warum eine Infrarotkabine sinnvoller als eine klassische Sauna ist. 

1. Eine Infrarotkabine wärmt von innen

Infrarotstrahlen dringen 5 cm in Ihre Haut ein. Dort treffen sie auf Muskelgewebe und Blutgefäße, die sie erwärmen und somit die Durchblutung anregen. Dadurch findet die Wärmeproduktion direkt dort statt wo sie gewünscht ist: in Ihrem Körper. Aus diesem Grund ist bei der Wirkung einer Infrarotsauna auch oft von Tiefenwärme die Rede. 

Eine klassische Sauna basiert auf sehr heißer Luft, die von einem Ofen erzeugt wird. Diese Wärme wirkt von außen auf Ihren Körper und erwärmt ihn schließlich. Dadurch werden Ihre Gefäße geweitet und die Durchblutung angeregt. 

2. Eine Infrarotkabine ist weniger belastend als eine Sauna

Da Infrarotstrahlen hauptsächlich Ihren Körper und nicht die Luft erwärmen, herrscht in der Kabine eine Lufttemperatur von rund 40-50°C. Infrarotkabinen sind dadurch weniger ermüdend als klassische Saunen, deren Temperatur zwischen 80-95 °C und höher liegen. 

Sie empfinden eine klassische Sauna belastend? Sie fühlen sich nach einem Saunagang eher ausgelaugt als vital? Dann sammeln Sie einmal eine Erfahrung in der Infrarotsauna, denn diese ist eine gute Alternative für Sie. 

Gut bei Herz-Kreislauferkrankungen

Durch die niedrige Wärmebelastung werden Herz und Kreislauf geschont. Eine Nutzung der Infrarotkabine von ca. 30 Minuten wirkt sich nicht negativ auf Ihr Wohlbefinden aus. Vor allem Personen mit Herzproblemen vertragen eine Infrarotkabine deutlich besser als eine klassische Sauna.

Im Medizin- und Wellnessbereich werden Infrarotstrahlen schon seit Jahrzehnten bewusst eingesetzt, wie auch das Bundesamt für Strahlenschutz berichtet. Eine Infrarotkabine ist also grundsätzlich nicht gesundheitsschädlich. Probleme können nur auftreten wenn Sie die empfohlene Nutzungsdauer der Hersteller deutlich überschreiten.

3. Es werden mehr Giftstoffe abtransportiert als bei einer Sauna

Trotz der niedrigen Lufttemperatur schwitzen Sie in einer Infrarotkabine ähnlich wie in einer klassischen Sauna. Studien belegen, dass durch Infrarotstrahlung mehr Toxine und andere chemische Schadstoffe, wie Milchsäure, abtransportiert werden. 

Vor allem nach einem ausgedehnten Training wird so einer Übersäuerung des Körpers entgegen gewirkt und Muskelkater vermieden. Hochleistungssportler schwören deshalb auf Infrarotstrahlung. In einer klassischen Sauna verlieren Sie hingegen überwiegend Salze und weniger Toxine.

4. Infrarotkabinen lösen Verspannungen

Da Infrarotstrahlen Ihre Muskeln direkt erwärmen und die Durchblutung anregen, entspannen überlastete und verhärtete Muskeln. Dadurch werden Verspannungen gelöst und Schmerzen beseitigt, bestätigt auch durch einen Beitrag auf apotheken.de.

Infrarotwärme wirkt sich außerdem positiv auf Entzündungen der Gelenke aus. Hiervon profitieren vor allem Rheumapatienten. 

Infrarotstrahlung oder Sauna

5. Infrarotstrahlung stärkt das Immunsystem

Durch leichtes Ansteigen der Körpertemperatur begibt sich Ihr Körper in Alarmbereitschaft wodurch Ihr Immunsystem auf Hochtouren arbeitet. Dadurch werden Abwehrkräfte aktiviert und die Selbstheilung gefördert. Bei regelmäßiger Anwendung wird Ihre Immunabwehr dadurch deutlich verbessert. 

Zwar ist die klassische Sauna auch gut für das Immunsystem, dennoch ist die Gefahr hier größer bei einer leichten Erkältung erst richtig zu erkranken. Aufgrund der höheren Wärmebelastung ist der Körper geschwächt wodurch Krankheitserreger leichter zu schlagen können. 

Infrarotstrahlung ist gut für die Psyche

Studien belegen, dass Infrarotstrahlung die Ausschüttung von Endorphinen begünstigen und dadurch die Bildung von Vitamin D anregen. Davon profitieren Sie vor allem an tristen Wintertagen.

6. Eine Infrarotkabine ist schneller einsatzbereit als eine klassische Sauna

Je nach gewünschter Innentemperatur ist eine Infrarotkabine bereits nach 15 Minuten einsatzbereit. Eine Sauna benötigt über eine Stunde vor Erreichen der Betriebstemperatur. 

In einer klassischen Sauna verbringen Sie etwa 2-3 Gänge mit jeweils 10-15 Minuten. Dazwischen legen Sie längere Ruhepausen von 20-30 Minuten ein. Da die Sauna auch während der Ruhephasen läuft kommen Sie mit der Aufwärmzeit auf eine Betriebszeit von 3 Stunden. 

Eine Infrarotsauna nutzen Sie hingen 30-40 Minuten am Stück wobei nur eine kurze Aufwärmphase von 15 Minuten erforderlich ist. Insgesamt kommt die Infrarotkabine auf eine Betriebszeit von maximal einer Stunde.

7. Eine Infrarotkabine ist günstiger als eine Sauna

Unterm Strich sparen Sie mit einer Infrarotkabine nicht nur Zeit sondern auch Stromkosten. Eine klassische Sauna verbraucht durchschnittlich 7,5 kW. Demnach ergeben sich bei angenommenen 0,28 € pro kW/Stunde Stromkosten von 6,30 €.

Eine Infrarotkabine verbraucht durchschnittlich 3,2 kW. Demnach betragen die Betriebskosten einer Infrarotsauna 0,90 €. Je nach Personenanzahl und Größe der Kabine ist der Stromverbrauch höher oder niedriger, da in größeren Kabinen auch mehr Strahler verbaut sind.

Gut zu wissen: Nutzen Sie eine 2 Personen Infrarotkabine alleine müssen Sie weniger Strahler einschalten. Dadurch verringert sich Ihr Stromverbrauch. Bei einer Sauna wäre das nicht möglich.

Stromvergleich Infrarotkabine und Sauna:

  Infrarotkabine: Sauna:
Aufwärmzeit: ca. 15 Minuten 60 Minuten
Nutzungszeit: 30 – 45 Minuten 120 Minuten
Betriebszeit: 1 Stunde 3 Stunden
Verbrauch: 3,2 kW / h 7,5 kW / h
Strompreis: 0,28 € / kW 0,28 € / kW
Stromkosten: 0,90 € 6,30 €

Die Stromkosten pro Benutzung für eine Sauna betragen 6,30 € und bei einer Infrarotkabine 0,90 €. Demzufolge ist der Stromverbrauch bei einer Sauna 7 Mal höher als bei einer Infrarotkabine.

Eine klassische Sauna hat höhere Anschaffungskosten

Auch in der Anschaffung ist eine Infrarotkabine günstiger. Für Gelegenheitsnutzer gibt es bereits Infrarotkabinen für unter 600€. Hochwertige Modelle mit Vollausstattung kosten bis zu 2000 €. Eine günstige Sauna mit Ofen kostet ca. 1300 €. Je nach Größe und Ausstattung können Saunen bis zu 10.000 € kosten.

Kein Starkstromkabel notwendig

Während der Ofen einer klassischen Sauna einen Starkstromanschluss mit 400 V benötigt, kommt eine Infrarotkabine mit einer einfachen Steckdose von 230 V aus.

8. Eine Infrarotkabine benötigt weniger Platz als eine Sauna

Sie haben wenig Platz für eine Sauna? Kein Problem. Eine Infrarotsauna benötigt weniger Platz als eine klassische Sauna. Während eine klassische Sauna etwa 4 m² Platz benötigt, gibt es Infrarotkabinen zum Sitzen für eine Personen bereits unter 1 m². Kabinen für zwei Personen benötigen etwa 2m²  Platz.

Fazit: Infrarotkabine vs. Sauna

Unser Beitrag hat gezeigt, dass die Vorteile einer Infrarotkabine gegenüber einer Sauna überwiegen. Nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch die laufenden Betriebskosten sind bei einer Infrarotsauna günstiger.

Infrarotstrahlung fördert durch Tiefenwärme die Durchblutung ohne Körper und Kreislauf zu belasten. Dadurch werden Verspannungen besser gelöst und Gelenkschmerzen gelindert. Aufgrund der höheren Körpertemperatur wird Ihr Immunsystem gestärkt und die Psyche positiv beeinflusst. Starkes Schwitzen sorgt dafür das Schadstoffe und Toxine besser aus Ihrem Körper geleitet werden.

Haben Sie schon beides ausprobiert oder spielen mit dem Gedanken sich eine Infrarotkabine zuzulegen? Dann berichten Sie doch von Ihren Erfahrungen.